Himbeeren

#allesschmecktbessermithimbeeren …

Unsere absolute Lieblingsbeere. Trotz begrenzter Fläche habe ich 3 Topfhimbeeren (bestellt beim Online-Shop Baldur-Garten) und 2 Himbeerrutenpflanzen (1 Himbeere vor Jahren gekauft bei Dehner und 1 Ableger davon).

1 Topfhimbeere habe ich im Holzkübel, dieser steht anscheinend ideal, ist richtig buschig mit süß-fruchtigen, großen Himbeeren:

2 weitere Topfhimbeeren habe ich im Hochbeet.  Die sind nicht vergleichbar mit ihrer Schwesterpflanze im Kübel. Die eine trägt wenig, die andere gar nicht. Sie wollte dieses Jahr vielleicht eine Pause und bekommt im nächsten Jahr noch eine Chance. Einen kleinen Hoffnungsschimmer habe ich noch, dass es sich vielleicht doch um eine späte Sorte handelt, aber eher unwahrscheinlich, da wir bereits August haben und noch keine Blüten dran sind. Der Standort ist wohl nicht optimal für die Topfhimbeere, aber wenigstens gehen die Schnecken nicht an die Himbeeren, wie vorher an die Gurken, Zucchini und Erdbeeren in diesem Beet (#ekelhaft). Im Hochbeet ist eine weitere Topfhimbeere wild aufgegangen, hat allerdings dieses Jahr auch noch nicht getragen, hier ein Bild vom Frühsommer, noch ganz winzig:

Der Vorteil der Topfhimbeeren: total pflegeleicht. Die getragenen Ruten schneide ich bodennah zurück, die anderen lasse ich stehen. Sollte der Frost ihnen schaden, schneide ich die entsprechenden Triebe im Frühjahr zurück, mit etwas Glück treiben sie trotzdem noch aus. Düngen tue ich jetzt nach dem Zurückschneiden, sowie im Frühjahr mit etwas Beerendünger von Dehner oder Allgemeindünger für Nutzpflanzen, z.B. Bio Veggie Dünger von Dehner, zwischendurch ab und an mit getrocknetem Kaffeesatz (wenn er noch feucht ist, schimmelt er schnell). Regelmäßig, am Besten täglich, wässern ist natürlich selbstverständlich.

Ernteergebnis meiner Topfhimbeeren (wobei die im Holzkübel ca. 7/8 für sich verbucht und die direkt am Busch genascht wurden auch nicht gewogen wurden): 385 g, vom 18.06. – 04.07.17

 

Mein Ertragswunder ist allerdings meine Dorman Red (vor Jahren gekauft bei Dehner)! Diese Pflanze ist der Wahnsinn! Mittlerweile habe ich auch den Dreh raus, wie ich am Besten mit ihr umgehe. Sie bildet nämlich meterlange Ruten, was ich vorher nicht bedacht hatte bzw. nicht wusste. Ich dachte, es ist ein kleiner Busch, dementsprechend hatte ich auch nur Platz dafür.  Ich habe 3 Rankgitter ins Hochbeet gerammt, um die ich die Ruten lege. Sie bildet jährlich Ruten mit Wurzeln daran, die sich bei Bodenkontakt problemlos verwurzeln, wobei es der Pflanze herzlich egal ist, ob das die Erde, die Sandsteinmauer oder die Fugen im Terrassenholz sind … Letztes Jahr habe ich erstmals einige Wurzelzweige abgeschnitten, einen im zweiten Hochbeet eingepflanzt und weitere verschenkt. Der Ableger trägt natürlich noch nicht so reich wie die Mutterpflanze, aber immerhin.

Links im Hochbeet, die Himbeerruten im Frühjahr (Mutterpflanze):

Im Juli sieht der Himbeerstock so aus (rechts im Bild sieht man schön eine neue Rute, die im nächsten Jahr erst tragen wird):

Bisschen Erfindergeist erfordert immer der parallele Neuaustrieb der Ruten, die dann im nächsten Jahr tragen. Dieses Jahr habe ich diese an der Sandsteinmauer entlanggeleitet, damit ich sie beim Zurückschneiden nicht aus Versehen mit durchtrenne. Wobei ich nur die Besten und Kräftigsten stehen lasse. Nach der Ernte werden auch hier die getragenen Ruten bodennah abgeschnitten. Die neuen Ruten lege ich vorsichtig aus, um die Kräftigsten auszuwählen (das ist die Ablegerhimbeere in Hochbeet 2).

Hier die hochgebundene Himbeerrute, bereit für die nächste Saison (Ablegerhimbeere in Hochbeet 2):

Die Früchte der Dorman Red sind eher rundlich und ziemlich säuerlich, aber auch sehr fruchtig. Nicht ganz der typische Himbeergeschmack, aber wahnsinnig lecker in Süßspeisen, Konfitüre (am Besten die Früchte passieren, wegen der vielen Kerne) und Kuchen! Düngen und pflegen tue ich diese Sorte genau wie die Topfhimbeere. Wie im Bild zu sehen, wachsen die Früchte im Bündel, meist ist pro Bündel eine reif, die dann schnellstens zu Ernten ist, da bei überreifen Früchten wahnsinnig schnell Fliegen und andere Fliegviecher ihre Eier ablegen und Maden herumkriechen. Mittlerweile drehe ich die Beeren nach dem Pflücken, sieht man Flüssigkeit im Inneren, ist schon irgendein Minitier am Zersetzen der Frucht und diese landet im Müll. Hatte ich dieses Jahr aber total im Griff, weil es zum Glück eine ziemliche Trockenperiode gab und ich gut und regelmäßig abernten konnte.

Ernteergebnis 2017: sagenhafte 7318 g! Vom 03.07. – 24.07.2017

Schätzungsweise 7/8 oder etwas mehr von meinem Mutterstock! Die Sofortverzehrten wieder nicht mit eingerechnet und das war einiges, denn auch Besuch ist sehr angetan von meinem Stock, er verleitet einfach zum Naschen.

Hier noch meine Haupt- oder Mutterhimbeere fertig zurückgeschnitten und um die Rankgitter gelegt und bereit für die Saison 2018!

 

 

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