Heidelbeeren

Diese süßen, blauen Beeren …

Dafür habe ich ein echtes Händchen … oder vielleicht auch nur Glück … egal, die Ernte fällt bisher jährlich bombastisch aus! Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin von 4 Stöcken! Meine erste Topfheidelbeere trägt nach wie vor am Meisten. Ich habe jedes Jahr bedenken, dass sie unter der Last der Früchte zusammenbricht … Diese und 2 (ein und zwei Jahre alt) noch kleinere Topfheidelbeeren habe ich beim Online-Shop Baldur-Garten bestellt, und eine Weitere, an der konnte ich vor knapp einem Monat beim Gartencenter Dehner nicht vorbeigehen.

Die ersten Beeren habe ich letzten Samstag gepflückt, in die Küche haben es aber nur 5 Stück geschafft. Man soll Früchte schließlich nicht so lange lagern, wegen Vitaminverlust und so …

Seit gestern Abend habe ich angefangen Protokoll über die Ernten zu führen, also noch nicht von ganz zu Beginn, und hatte bei den Heidelbeeren ein Gewicht von 15 g (!). Gut, die Kuchenbleche können noch in den Schränken bleiben, aber für Jogurt oder Müsli reicht es bereits.

Die Pflege der Heidelbeeren halte ich simpel: beim Eintopfen bzw. Einpflanzen den Wurzelballen gut wässern (am besten einige Zeit in einen Eimer mit Wasser stellen) und in einen ausreichend großen Topf bzw. Pflanzloch setzen. Locker mit Erde/Kompostgemisch umgeben. Heidelbeeren benötigen einen sauren Boden. Wusste ich am Anfang nicht, habe es aber aus Versehen richtig gemacht, nämlich einen biologischen Dünger (allg. für Obst und Gemüsepflanzen, es gibt aber auch speziellen Dünger für Heidelbeeren u. ä.) untergemischt und mit Rindenmulch abgedeckt. Zwischendurch kommt immer mal nach Gutdünken eine Ladung gut getrockneter (Achtung, sonst schimmelt es) Kaffeesatz an die Pflanze. Fertig.

Schlechte Wasserversorgung nehmen einem die Stöcke allerdings relativ schnell krumm. Die Beeren werden schrumpelig und fallen ab. Zurückschneiden entfällt bei Topfheidelbeeren auch weitestgehend. Stört mich ein Ast, kommt er weg, ansonsten bleibt er dran.

Morgens mit einer Schale in das Gärtchen zu laufen und eine Hand voll Beeren für das Frühstücksmüsli zu pflücken, macht mir einfach gute Laune!

Dummerweise lieben Vögel Heidelbeeren. Wäre ja kein Problem zu teilen, aber Vögel nehmen meist alles, was da ist. Man kann mit Netzen arbeiten, gefällt mir aber schon allein optisch überhaupt nicht. Auch hab ich keine Lust, morgens für meine Ernte noch lange ein Netz abzufummeln. Ich habe mit den Vögeln das Agreement: nehmt Euch die Maulbeeren (bin allergisch), ich behalte die Heidelbeeren. Klappt meist nur so semi-gut.

Heidelbeeren verwende ich für Jogurt, Müsli, Kuchen, Muffins, Nachspeisen, in Blattsalaten als süße Komponente, usw. Außerdem lassen sie sich hervorragend für die Wintersaison einfrieren.

Hier eine Rezeptidee: fruchtiges Frühstück mit Heidelbeeren

 

Die Blütenkelche sehen wunderschön aus:

 

voll hängende Äste:

Die erste reife Beere:

 

 

 

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